Wie man Longchen Nyingtik praktiziert
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Die Worte der Siddhas
Wie man die Herzessenz der Großen Weite praktiziert[1]
von Dola Jigme Kalzang
Voller Hingabe erweise ich Dir Verehrung und nehme Zuflucht zu deinen makellosen Lotosfüßen, unsere einzige Zuflucht, Vater und Herr der Siddhas, König des Dharma! Wir bitten Dich, gewähre Deinen Segen, auf dass wir begünstigten Schüler unseren Geistesstrom mit dem kostbaren Dharma in Einklang bringen mögen.
Denjenigen unter euch, die meine Schüler sind, sowohl ordinierte Praktizierende als auch Mantrikas, die von Vertrauen erfüllt sind und nach Befreiung streben, werde ich hier allgemeine Ratschläge zur Essenz der mündlichen Unterweisungen erteilen.
Obwohl die schriftlichen Übertragungen der vom erhabenen Buddha mündlich verkündeten ausgezeichneten Lehren zahllos sind, können sie alle unter den zwei Kategorien des Sūtra und des Tantra zusammengefasst werden. Während sowohl das Grundlegende Fahrzeug als auch das Große Fahrzeug den Pfad der Sūtras gemein haben, ist der Pfad des Mantra ein einzigartiges Merkmal des Großen Fahrzeugs. Die Dharma-Lehren des Großen Fahrzeugs, obgleich Sūtra oder Mantra, sind in den drei höheren Schulungen zusammengefasst, und sind somit genau das, was wir brauchen.
Die drei höheren Schulungen umfassen die Praxis der Disziplin, Meditation und Weisheit. Laut dem Sūtra-Pfad erläutern die drei kostbaren Sammlungen der Lehren (Skt. tripiṭaka) die drei höheren Schulungen auf unzählige Weisen, die anderen Quellen entnommen werden können. Im Folgenden werde ich sie im Sinne der Unübertroffenen Tantras erläutern, auf eine Weise, die sowohl für ordinierte Praktizierende als auch für Tantrikas geeignet ist.
Im Allgemeinen besteht die Grundlage des Vajrayāna-Vinaya darin, die natürlichen negativen Handlungen, und jene, die gemäß den Gelübden der individuellen Befreiung, den Bodhisattva-Gelübden und den Gelübden des Mantra-Fahrzeugs untersagt sind, zu vermeiden. Insbesondere gilt es, weder die Gelübde, die im Rahmen der vier Ermächtigungen abgelegt werden, zu übertreten, noch was zu unterlassen und was aufzunehmen ist, verbunden mit Meditation und Nach-Meditation, Nahrung und den fünf Dingen, die beibehalten werden müssen. Dies ist die höhere Schulung in Disziplin.
Aus Sicht der Vater-Tantras werden die drei Arten der Disziplin folgendermaßen klassifiziert: Die Disziplin des Unterlassens negativer Handlungen besteht darin, eure (durch Gewohnheitsmuster verursachte) Anhaftung an gewöhnliche Erscheinungen als die Mudrā eurer Yidam-Gottheit zu binden. Die Disziplin der Ansammlung von Tugend besteht darin, euch in der Ansammlung von Verdienst zu bemühen, indem ihr die Entwicklungsphase praktiziert, und euch in der Ansammlung von Weisheit zu bemühen, indem ihr die Vollendungsphase praktiziert. Die Disziplin, anderen Wesen von Nutzen zu sein, ist das Bestreben, die sich wechselseitig abhängigen Umstände der geschickten Mittel, die den Wesen und der Lehre nutzen, zu schaffen, wie etwa die erleuchteten Handlungen des Befriedens, Bereicherns, Anziehens und des zornvollen Unterwerfens.
Geschickte Mittel und Weisheit sind während der gesamten Phasen der Entwicklungs- und Vollendungsstufe zu jeder Zeit untrennbar. Nehmt die entscheidenden Punkte der Ausübung der sechs transzendenten Vollkommenheiten als Grundlage: Großzügigkeit ist die Praxis des Darbringens mit Konzepten sowie frei von Konzepten; Disziplin heißt, diese Praktiken fehlerfrei auszuführen; Geduld bedeutet, jegliche Art von Schwierigkeiten sowie innere oder äußere Leiden als Stütze für die Praxis anzunehmen; freudiger Eifer besteht darin, jeglichen begonnenen Aktivitäten unermüdlich nachzugehen; meditative Konzentration heißt, sich seinen Zielen bis zu ihrer Vollendung einsgerichtet zu widmen; Einsicht bedeutet, die Natur der Dinge zu verstehen, zu erfahren und zu verwirklichen. Hat man den Rahmen für die Meditation anhand der siebenunddreißig Faktoren der Erleuchtung etabliert, besteht die höhere Schulung der Meditation darin, die Natur der Dinge anhand der Sicht der achtzehn Arten von Leerheit zu verstehen.
Aus Sicht der Mutter-Tantras verhält es sich mit den drei Arten meditativer Versenkung folgendermaßen: Die meditative Versenkung gewöhnlicher Wesen wird von Personen wie euch praktiziert, die den Mantra-Pfad gerade erst eingeschlagen haben und Bestreben als ihren Pfad betrachten. Die meditative Versenkung vollendeten Unterscheidungsvermögens tritt ein, wenn sich Verständnis zu Erfahrung entwickelt. Die meditative Versenkung der Tathāgatas tritt ein, wenn ihr in einem einzigen Augenblick der Wirklichkeit die Fehler von Saṃsāra und Nirvāṇa durch Beispiele, Hinweise und Zeichen erkennt, das makellose Auge des Dharma besitzt und das große Siegel leerer Glückseligkeit verwirklicht.
Wenn die Weisheit der vollkommenen Natur – die unvorstellbare und unbeschreiblich Art und Weise, wie Dinge auf der letztendlichen Ebene existieren – mit Hilfe der Kernanweisungen des Gurus und der Sicht von Trekchö, die den konzeptuellen Geist überschreitet, verwirklicht wird, werden die Reflexionen des abhängigen Saṃsāras und des abhängigen Nirvāṇas in die Ausdehnung der vier Visionen der Lichtheit gebracht, wodurch sich die gewohnheitsmäßigen Tendenzen der Verblendung der zugeschriebenen Natur im ursprünglichen Grund des grundlegenden Raumes auflösen. Dies ist die höhere Schulung in Weisheit.
Aus Sicht der nicht-dualen Tantras verhält es sich mit den drei Arten der Weisheit wie folgt: Die Weisheit des Hörens tritt ein, wenn die Bedeutung allein durch das Hören der spirituellen Anweisungen eines authentischen Gurus verstanden wird. Die Weisheit, die aus Kontemplation entsteht, ist gegeben, wenn sich das Verständnis der in gegenseitiger Abhängigkeit entstehenden Phänomene vertieft, nachdem man die Bedeutung des Gelehrten sorgfältig analysiert hat. Die Weisheit, die aus Meditation entsteht, tritt ein, wenn die Bedeutung all dieser Lehren durch die Meditation über den Grund von Trekchö und den Pfad von Tögal zusammengeführt wird, wodurch Verwirklichung von innen heraus aufdämmert und die Zeichen des Fortschritts auf dem Pfad äußerlich heranreifen lässt.
Würde ich dies anhand der großen Werke darlegen, wäre es für euch schwer zu begreifen. Daher ist es weitaus tiefgründiger, der Tradition der Kernanweisungen zu folgen. Jegliche tugendhaften Handlungen sollten stets unter Berücksichtigung der drei edlen Prinzipien vollführt werden. Dieser Punkt ist für die Praxis wesentlich und entscheidend, vernachlässigt ihn also nicht!
Als Praktizierende des Großen Fahrzeugs solltet ihr zunächst Zuflucht zu den Drei Juwelen nehmen und die drei zu vermeidenden Handlungen, die drei aufzunehmenden Handlungen und die drei zusätzlichen Richtlinien zu eurer Grundlage machen. Kontempliert dann darüber, dass alle bedingten Phänomene vergänglich sind, dass alles Befleckte leidvoll ist, dass Nirvāṇa vollkommener Frieden ist und dass alle Phänomene in Wirklichkeit leer und ohne Selbst sind. So lautet die Sicht der Vier Siegel, die für die buddhistische Lehre bezeichnend sind und von den „Inneren“, den Buddhisten, befolgt werden. In dem Wissen, dass sowohl Sicht als auch Handlung der „Äußeren”, der Tīrthikas, vollkommen anders sind, und da wir unsererseits die Kernpunkte kennen, die verhindern, dass wir die aufzunehmenden Handlungen und die zu vermeidenden Handlungen verwechseln, gehen wir zur eigentlichen Praxis über, die drei Teilen umfasst.
1. Das Gute am Anfang
Das Gute am Anfang besteht aus den Anweisungen über das Reinigen des Geistes durch die allgemeinen vorbereitenden Übungen. Übt euch zunächst einen Monat lang in der Zufluchtnahme und rezitiert das Zufluchtsgebet einhunderttausend Mal, ohne dabei die Worte und ihre Bedeutung zu verkennen, und unter Reflektion der Gründe dafür, dass die Freiheiten und Vorteile so schwer zu Erlangen sind.
Im nächsten Schritt übt euch einen Monat lang darin, den Erleuchtungsgeist einhunderttausend Mal zu erwecken, ohne die Worte und ihre Bedeutung zu verkennen, und reflektiert währenddessen über die Gründe dafür, dass die Welt und ihre Bewohner vergänglich sind.
Übt dann euren Geist einen Monat lang darin, die Fehler von Saṃsāra zu erkennen. Mit einem Verständnis der Wahrheit des Leidens visualisiert Vajrasattva, der Karma und leidvolle Emotionen, die Quellen des Leidens, bereinigt. Rezitiert sein Mantra entweder, bis Zeichen auftreten, oder rezitiert das Hundert-Silben-Mantra mindestens einhunderttausend Mal und das Sechs-Silben-Mantra mindestens eine Million Mal.
Als nächstes reflektiert einen Monat über Karma, Ursache und Wirkung, und schult euch darin, was zu vermeiden und was aufzunehmen ist. Auf diesem Wege werdet ihr den Pfad nicht-tugendhafter Handlungen weit hinter euch lassen, was sich auf die Wahrheit der Ursache bezieht, die aufgegeben werden muss. Indem ihr euch auf die geschickten Mittel der Wahrheit des Pfades stützt, durch die man die Wahrheit der Beendigung erkennt, wie auf die zehn tugendhaften Handlungen, [die aufgenommen werden müssen,] gelangt ihr zu einem Verständnis des achtfachen Pfades der Edlen.[2] Darauffolgend ist es entscheidend, sich einsgerichtet auf das Darbringen des Maṇḍala-Opfers auszurichten, als geschicktes Mittel um die Ansammlungen [von Verdienst und Weisheit] zu vollenden. Bringt mindestens einhunderttausend Maṇḍalas dar.
Fokussiert euch daraufhin einen Monat lang – die Zeit, die ihr anderen Ansammlungen widmet, nicht eingeschlossen – auf die vorbereitenden, die Haupt- und die abschließenden Abschnitte des Chöd, der tiefgründigen Praxis des Kusāli, während ihr gleichzeitig über die Vorteile der Befreiung kontempliert. Nur diejenigen, die in ihrer Praxis der Entwicklungs- und Vollendungsstufe eine gewisse Wärme erlangt haben, sollten an heimgesuchten Orten und dergleichen als Mittel zur Vertiefung ihrer Verwirklichung umherwandern; es entspricht nicht dem, was hier erklärt wird, und sollte daher nicht in der Praxis angewendet werden.
Meditiert anschließend über Guru Yoga, gestützt auf ein vollständiges Verständnis davon, wie man einem spirituellen Freund sowohl im Geiste als auch tatsächlich folgt, und ruft euch dabei gleichzeitig die Qualitäten heiliger Wesen in Erinnerung. Rezitiert das folgende Sieben-Zweige-Gebet:
Zum Wohle der Erleuchtung aller Wesen
verneigen ich und alle fühlenden Wesen uns aus tiefstem Herzen
vor allen Siegreichen und ihren Erben,
die in den grenzenlosen reinen Bereichen der zehn Richtungen weilen.
Bringt einhunderttausend Niederwerfungen dar und verbindet dabei die Worte und ihre Bedeutung miteinander. Rezitiert unmittelbar im Anschluss daran das Sieben-Zweige-Gebet einhunderttausend Mal und, wie im Kommentar Die Anwendung der Achtsamkeit beschrieben,[3] das Guru Siddhi-Mantra zehn Millionen Mal. Schließt eure Praxis dann mit Mahāyāna-Wunschgebeten und so weiter ab. Dies ist die unfehlbare Tradition unseres Allwissenden Gurus.
2. Das Gute in der Mitte
Das Gute in der Mitte bezieht sich auf die allgemeinen Anweisungen über die Entwicklungs- und Vollendungsphasen. Die Samayas der meditativen Ausgewogenheit verbunden mit der Vasen-Ermächtigung beziehen sich auf die Stufen der Entwicklung und können der Leiter nach Akaniṣṭha[4] entnommen werden. Die Samayas der meditativen Ausgewogenheit verbunden mit der geheimen Ermächtigung beziehen sich auf die Praktiken der geschickten Mittel, die sich auf den eigenen Körper stützen, sowie die Praktiken des Prāṇāyāma und können dem Werk Wunscherfüllendes Juwel: Die Schriftrolle der mündlichen Überlieferungslinie der auf Prāṇa basierenden Vollendungsstufe von Glückseligkeit und Leerheit entnommen werden. Die Samayas der meditativen Ausgewogenheit verbunden mit der dritten Ermächtigung beziehen sich auf die Phasen der Vollendungsstufe der zwei Pfade der geschickten Mittel und der Befreiung, die sich auf den Körper einer anderen Person stützen. Diese können im Werk Die verborgene Bedeutung des Pfades der Methode genannt Buddhaschaft ohne Meditation gefunden werden. Alles hier Genannte gehört zum stufenweisen Pfad, und da eine Erklärung zum richtigen Zeitpunkt ausschlaggebend ist, werde ich hier nicht weiter darauf eingehen.
3. Das Gute am Ende
Das Gute am Ende bezieht sich auf die Anweisungen des spezifischen Pfades der Natürlichen Großen Vollkommenheit, der Gewissheit über die wahre Natur der Dinge bringt. Hier im Land der Schneeberge praktizieren wir entsprechend dem Yeshe Lama, Wurzel und Herz aller Kommentare über die verschiedenen Tantras der Herzessenz-Kernanweisungen. Die vorbereitenden Praktiken dazu umfassen zwei Ruschen-Abschnitte,[5] wobei ersterer im Leitfaden behandelt wird. Dem nachfolgend solltet ihr euch im inneren Ruschen üben. Das Abwechseln der beiden Arten physischer Reinigung sowie der vier Methoden der Reinigung der Sprache sollte gemäß dem Leitfaden geschehen, in dem ihre Bedeutung vollständig dargelegt ist. Untersucht im Kontext der Reinigung des Geistes gründlich, wo der Geist entsteht, wo er verweilt und wohin er schwindet, wobei ihr keinen solchen Ort auffinden werdet, und verweilt in einem Zustand natürlicher Gelassenheit, jenseits der Identifizierung eines analysierenden Agens, und schöpft frische Kraft.
Die Hauptpraktiken sind Trekchö und Tögal. Die Sicht von Trekchö – der Grund – ist das natürliche Antlitz des Dharmakāya, die Art und Weise, wie die Dinge sind. Die unfehlbare Verwirklichung der Lampe natürlich entstandener Weisheit erfordert die gleichzeitige Vollendung von Sicht, Meditation, Handlung und Resultat durch den Pfad der „vier Wege, die Dinge so zu belassen, wie sie sind".[6] Die besondere Methode hierfür ist der Pfad der vier Visionen.
Die Praxis des Tögal, in der Lichtheit nach außen hin erscheint, erfordert ein Verständnis des Ortes des Verweilens, der Pfade, Tore, Objekte, Wind-Energien, des Gewahrseins, der Fokuspunkte und so weiter. Durch die Körperhaltungen und Ausrichtungen des Blicks werdet ihr die wahre Natur des Gewahrseins unmittelbar erfahren und mühelos ursprüngliche Befreiung finden. Der Leitfaden beschreibt das Zunehmen und Abnehmen der Visionen sowie die Zeichen und Maßstäbe und die ergänzenden Anweisungen.
Da heutzutage die meisten Menschen die Hoffnung hegen, im Bardo Befreiung zu erlangen,[7] folgen hier die entscheidenden Punkte, die dies ermöglichen und die euch vertraut sein sollten: Hier, im natürlichen Bardo dieses Lebens, müsst ihr durch Zuhören und Kontemplation zu einem endgültigen Verständnis gelangen, nehmt euch deshalb die Bedeutung des Beispiels einer Schwalbe, die in ihr Nest fliegt, zu Herzen. Ihr solltet die Zeichen, die während des Bardos des Zeitpunkts des Todes, der Dharmatā und des Werdens aufscheinen, zu erkennen wissen, sowie Verwirrung und Befreiung und was aufzunehmen und was abzulegen ist. Des Weiteren müsst ihr die Gründe hinter all dem kennen. Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, euer Wissen im Moment des Todes in die Praxis umzusetzen, müsst ihr alles Unklare klären, wie im Beispiel eines jungen Mädchens, das in einen Spiegel schaut. Wenn ihr dem reinen Bereich der Dharmatā gegenübersteht, müsst ihr furchtlos bleiben, wie im Beispiel eines Kindes, das in den Schoß seiner Mutter springt. Wenn der Bardo des Werdens dämmert, müsst ihr euch die Kernanweisungen fest zu Herzen nehmen, die deutlich machen, wie man in die reinen Bereiche gelangt und andere Orte der Wiedergeburt vermeidet, wie im Beispiel der Instandsetzung eines defekten Bewässerungskanals durch das Setzen einer Rinne.
Ihr alle, die ihr mich persönlich getroffen und gebeten habt, über die Große Vollkommenheit zu lehren, solltet euch bemühen, diese Anweisungen in die Praxis umzusetzen, dann wird euer Leben sinnerfüllt sein. Ich bitte euch inständig, hört mich an und nehmt euch dies zu Herzen!
Dies wurde von Dzogchen Lama Zhönnu Yeshe Dorje zum Wohle einiger seiner eigenen Anfänger-Schüler in Rongwö Ngakmang verfasst. Tugend!
| Übersetzt von Han Kop, überprüft von Sean Price und editiert von Barry Cohen, für das Longchen Nyingtik Project, 2022. Mit Dank an Tulku Dawa und Khenpo Sonam Tsewang für ihre Erklärungen. Ins Deutsche übersetzt von Theresa Bachhuber, 2026.
Bibliografie
Tibetische Edition
'jigs med skal bzang. "klong chen snying thig gi sngon 'gro gtong tshul grub pa'i zhal lung" in sde dge 'jigs med skal bzang sku phreng snga phyi'i gsung rtsom phyogs bsgrigs (BDRC W1KG6249). 1 Bd. 4–8.
Sekundärquellen
Jigme Lingpa und Getse Mahapandita Tsewang Chokdrub. Deity, Mantra and Wisdom: Development Stage Meditation in Tibetan Buddhist Tantra, übersetzt vom Dharmachakra Translation Committee. Ithaca: Snow Lion, 2007.
Vidyadhara Jigmed Lingpa. Yeshe Lama, übersetzt von Lama Chönam und Sangye Khandro. Ithaca: Snow Lion, 2008.
Version: 1.0–20260529
Anmerkungen
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Der tibetische Titel verweist insbesondere auf die vorbereitenden Übungen (sngon ’gro), da der Text jedoch auch den Hauptteil der Praxis umfasst, haben wir uns, um dem Inhalt des Textes gerecht zu werden, für diese Übersetzung des Titels entschieden. ↩
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Der achtfache Pfad besteht aus rechter Sicht, Motivation, Sprache, Handlung, rechtem Lebenserwerb, Streben, rechter Achtsamkeit und rechter Konzentration. ↩
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Die Anwendung der Achtsamkeit: Anweisungen über die einzigartigen vorbereitenden Übungen der Herzessenz der Großen Weite der Großen Vollkommenheit, von Jigme Lingpa. ↩
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Jigme Lingpa, Leiter nach Akaniṣṭha: Eine Erklärung der Entwicklungsphase der Gottheiten-Meditation (bskyed rim lha’i khrid kyi rnam par bzhag pa ’og min bgrod pa’i them skas). ↩
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Das heißt das äußere und das innere Ruschen. ↩
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Tib. cog bzhag bzhi. ↩
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Die vier Bardos sind: der natürliche Bardo dieses Lebens (rang bzhin skye ba’i bar do), der schmerzvolle Bardo des Sterbens (’chi kha gnad gcod kyi bar do), der lichtvolle Bardo der Dharmatā (chos nyid ’od gsal gyi bar do) und der karmische Bardo des Werdens (srid pa las kyi bar do). ↩
